Nachhaltige Produktion in der neuen Produktionsstätte in Hartberg
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Biozidfreie Holzfenster: Kapo setzt auf Kreislauffähigkeit und nachhaltige Produktion

Wie wir bauen, beeinflusst zunehmend, wie wir leben. Energieeffizienz, nachhaltige Materialien und gesunde Innenräume sind zentrale Anforderungen an moderne Gebäude. Gerade Fenster und Türen spielen dabei eine entscheidende Rolle: Sie beeinflussen den Energieverbrauch, die Lebensdauer von Gebäuden und die Qualität des Raumklimas. Der steirische Hersteller Kapo Fenster und Türen GmbH positioniert sich in diesem Zukunftsmarkt durch biozidfreie Holzfenster, kreislauffähigen Produktkonzepten und einer nachhaltigen Produktionsstätte. Um das Wachstum weiter zu stärken, startet das Unternehmen nun eine digitale Finanzierung über die Plattform Conda Capital Market.

Fenster als Schlüssel für Energieeffizienz und nachhaltiges Bauen

Mit steigenden Energiepreisen und strengeren Klimazielen gewinnt die Gebäudesanierung zunehmend an Bedeutung. Um die österreichischen Klimaziele zu erreichen, soll die jährliche Sanierungsrate langfristig von rund 1,5 Prozent auf etwa 3 Prozent steigen. Hochwertige Fensterlösungen sind dabei ein entscheidender Hebel für Energieeffizienz, Ressourcenschonung und langfristigen Werterhalt von Gebäuden.

Der Sanierungsmarkt wächst entsprechend dynamisch. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an nachhaltige Materialien, langlebige Bauteile und gesundes Wohnen. Genau hier setzt Kapo mit seinen biozidfreien Holzfenstern an, die ökologische Verantwortung mit hoher handwerklicher Qualität verbinden.

Biozidfreie Holzfenster als Beitrag zu gesunden Innenräumen

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal des steirischen Familienunternehmens ist der vollständig biozidfreie Holzschutz. Während viele Holzfenster mit chemischen Bioziden behandelt werden, verzichtet Kapo bewusst darauf.

Der Vorteil:

  • bessere Innenraumluft

  • höhere Umweltverträglichkeit

  • bessere Voraussetzungen für echte Kreislauffähigkeit der Fenster

„Für uns ist Nachhaltigkeit kein Marketingbegriff, sondern eine Haltung, die sich durch alle Bereiche zieht“, erklärt Geschäftsführer Stefan Polzhofer. „Wir bauen Fenster für Menschen, die gesund wohnen und arbeiten wollen.“

Der Verzicht auf Biozide bedeutet zwar einen höheren Aufwand in der Produktion, ermöglicht jedoch langfristig eine ressourcenschonende Nutzung und Wiederverwertung der Materialien.

Kreislauffähigkeit als Zukunftsprinzip im Fensterbau

Die Bauwirtschaft steht zunehmend vor der Aufgabe, Materialien so zu planen, dass sie am Ende ihres Lebenszyklus wiederverwertbar sind. Kreislauffähige Fenster spielen dabei eine wichtige Rolle.

Durch den biozidfreien Holzschutz und die hochwertige Verarbeitung schafft KAPO die Grundlage dafür, Fenster langfristig im Materialkreislauf zu halten. Holz als natürlicher Werkstoff ermöglicht dabei besonders nachhaltige Lösungen im Vergleich zu vielen konventionellen Bauteilen.

Damit verbindet das Unternehmen traditionelles Handwerk mit modernen Anforderungen an Circular Economy im Bauwesen.

Nachhaltige Produktionsstätte im Ökopark Hartberg

Ein Meilenstein in der Unternehmensentwicklung ist das neue Werk im Ökopark Hartberg. Rund 10 Millionen Euro investierte Kapo in die neue nachhaltige Produktionsstätte, die auf einer ehemaligen Deponiefläche errichtet wurde.

Der Standort vereint ökologische Standortentwicklung mit moderner Industrieproduktion:

  • energieeffiziente Produktionsprozesse

  • moderne Maschinen und Digitalisierung

  • optimierte Abläufe mit deutlich kürzeren Produktionszeiten

Während früher Durchlaufzeiten von bis zu fünf Wochen üblich waren, können Fenster heute in weniger als zehn Tagen produziert werden. Gleichzeitig bleibt der handwerkliche Anspruch erhalten: individuelle Maßanfertigungen und die Verarbeitung von Holz stehen weiterhin im Mittelpunkt.

„Dieses Werk ist für uns weit mehr als ein Gebäude“, sagt Polzhofer. „Es ist ein klares Bekenntnis zur Zukunft unseres Betriebs, zum nachhaltigen Handwerk und zum Standort Steiermark.“

Finanzierung über CONDA: Wachstum aus dem Schwarm

Um das Wachstum weiter voranzutreiben, startet KAPO eine digitale Unternehmensanleihe über die Plattform CONDA Capital Market.

Investorinnen und Investoren können sich bereits ab 250 Euro beteiligen. Angeboten wird ein fixer Zinssatz von 8 Prozent pro Jahr, zusätzlich profitieren Frühentschlossene bis 23. März 2026 von einem Early-Bird-Vorteil.

Das Finanzierungsziel liegt bei 200.000 Euro, das maximale Emissionsvolumen beträgt eine Million Euro.

Mit dieser Finanzierung will das Unternehmen vor allem die Vorfinanzierung größerer Projekte und öffentlicher Aufträge absichern und die Kapazitäten der neuen Produktionsstätte optimal nutzen.

Investition in nachhaltige Bauqualität

Investorinnen und Investoren beteiligen sich damit an einem Unternehmen mit stabiler Auftragslage und klarer Zukunftsstrategie. Neben der finanziellen Rendite bietet Kapo auch Einblicke in die Produktion sowie verschiedene Bonusleistungen – von Werksführungen bis zu regionalen steirischen Spezialitäten.

„Wir laden Investor:innen ein, die an Qualität, Kreislaufwirtschaft und nachhaltiges Wirtschaften glauben“, erklärt Co-Geschäftsführer Othmar Sailer. „Diese Finanzierung ist eine Beteiligung an einem Unternehmen, das steht – und nun den nächsten Wachstumsschritt geht.“

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