Messehalle
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Architect@Work Wien 2026: Mehr Besucher, Fokus auf Transformation

Architect@Work Wien 2026 hat den Architektur- und Designherbst in der Hauptstadt eingeläutet. Die Messe zog mehr Besucher an und stand ganz im Zeichen der Transformation.

Architect@Work Wien 2026 hat den Architektur- und Designherbst in der Hauptstadt eröffnet und ein Plus bei den Besuchern verzeichnet. Das exklusive Messeformat richtet sich an Architekt*innen und Planer*innen und stand diesmal unter dem Überthema „Transformation“. Die Veranstalter blicken bereits voraus: 2028 findet die Architect@Work wieder in Wien statt.

Das Programm umfasste vier Ausstellungen, sechs Vorträge und mehr als 250 Innovationen. Zum Rahmenprogramm zählten die Projektausstellung und die Fotoausstellung von World-Architects, die Materialschau der Materialdaten- und Kollaborationsplattform revalu sowie die Installation „Tape OVER“ des Berliner Künstlers Robert König.

Architect@Work Wien 2026: Vorträge zum Thema Transformation

Die sechs Vorträge wurden von Austrian-Architects.com kuratiert. Es sprachen Markus Penell von O & O Baukunst, Sabrina Mehlan und Stefanie Wögrath von illiz architektur, Clemens Bortolotti von riccione Architekten, Herwig Spiegl von AllesWirdGut, Michael Obrist von feld72 Architekten sowie Michael Salvi von Schenker Salvi Weber. Ihre Beiträge zeigten ein breites Spektrum im Umgang mit Ressourcen und neuen Ideen.

Die Teilnahme an den Vorträgen kann als Fortbildung im Sinne des Paragraphen 2 der Architekt*innen-Berufsfortbildungsverordnung (Arch-BF-VO) angerechnet werden.

Architect@Work Wien 2026 aus Sicht der Aussteller

Die Stimmen der Aussteller zeigen, was das Format für Hersteller interessant macht. Denise Dobiasch von Nowy Styl nannte die ungezwungene Atmosphäre und die für alle gleichen Rahmenbedingungen. Michael Jung von PRO+ Fassadensystem schätzt es, Kund*innen und Interessent*innen konzentriert zu treffen und Produkte zur Transformation der Fassade zu zeigen.

Wolfgang Fasser von Roofit Solar möchte bei Planer*innen und Architekt*innen das Interesse für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Systeme wecken, denn ein solches System lasse sich nur über diese Zielgruppe realisieren. Anja Wiesbauer von Rusticatio hob hervor, dass sich an den zwei Messetagen Architekt*innen und Bauträger direkt ansprechen lassen und die Gestaltung der Stände den Einstieg ins Gespräch erleichtere.

Architect@Work Wien 2026 aus Sicht der Besucher*innen

Viele Besucher*innen kamen auf persönliche Einladung von Ausstellern. Eine Besucherin hob die Beiträge zu nachhaltigen Materialien hervor und plädierte dafür, stärker über Wiederverwendung nachzudenken, statt immer nur Neues zu planen. Ein junger Architekt schätzte die neuen Kontakte zu Herstellern und Kolleg*innen. Er könne sich auf der Messe einen persönlichen Produktkatalog für die eigene Arbeit zusammenstellen.

Architect@Work: Nächste Termine in Berlin und Frankfurt

Nach Wien folgt am 7. und 8. Oktober 2026 Berlin mit der bereits achten Ausgabe, am 2. und 3. Dezember 2026 ist Frankfurt an der Reihe. Die Architect@Work findet europaweit in 13 Ländern an 26 Standorten statt. Sie wurde von vier Innenarchitekt*innen entwickelt: Ausgewählte Aussteller präsentieren selektierte Produkte, ausschließlich Innovationen.