Photovoltaik-Förderung: Neues Fördersystem ab 2027 geplant
Die Photovoltaik-Förderung in Österreich wird grundlegend reformiert. Betroffen sind sowohl PV-Anlagen als auch Stromspeicher. Nach Jahren wechselnder Förderbedingungen waren sich Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner sowie Andreas Müller und Hannes Wultschnig vom Vorarlberger PV-Spezialisten Hansesun bei einem Gespräch am Mittwoch in Vorarlberg einig, dass das bisherige System grundlegend überarbeitet werden muss. Das Glücksspiel rund um die Förderung müsse ein Ende haben, hieß es übereinstimmend von allen Gesprächsteilnehmern. Zehetner sagte den beiden zu, dass ein Entwurf für das künftige Fördersystem ab 2027 noch vor dem dritten Fördercall am 8. Oktober vorliegen soll. Damit soll Antragstellerinnen und Antragstellern früher Klarheit über die Rahmenbedingungen der kommenden Jahre gegeben werden.
Photovoltaik-Förderung: Expertengremium soll Branche einbinden
Für die Neugestaltung der Photovoltaik-Förderung richtet das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus ein Expertengremium ein, das die Branche aktiv in die Entscheidung einbindet. Hansesun aus Vorarlberg wird darin vertreten sein. Das Unternehmen ist mit Standorten in Vorarlberg und Tirol nach eigenen Angaben einer der größeren Anbieter der Bodenseeregion und begleitet Kundinnen und Kunden von der Planung bis zur Antragstellung. „Wir sind uns einig, dass das aktuelle System grundlegend geändert werden muss und freuen uns, dass wir den Neustart jetzt aktiv mitgestalten dürfen. Diese Zusage zeigt, dass sich unser Einsatz lohnt", sagt Hansesun-Sprecher Andreas Müller. Hannes Wultschnig, Geschäftsführer von Hansesun Tirol in Imst, ergänzt: „Als Stimme aus der Praxis werden wir uns weiterhin für eine vernünftige und unbürokratische Lösung einsetzen – im Sinne der Energiewende und für alle unsere Kundinnen und Kunden."
Photovoltaik-Förderung: Branche fordert Lösung für abgelehnte Anträge
Neben der langfristigen Reform sprach Hansesun beim Treffen mit Zehetner auch ein akutes Problem an: Rund 25.000 Förderanträge aus dem laufenden System wurden zuletzt abgelehnt. Das Unternehmen pochte auf eine faire Lösung für die betroffenen Antragstellerinnen und Antragsteller. Unabhängig vom Ausgang dieser Gespräche unterstützt Hansesun seine Kundinnen und Kunden auch beim kommenden Fördercall am 8. Oktober bei Vorbereitung und Antragstellung. „Wir werden uns als Experten für eine unbürokratische Förderung einsetzen, die den Ausbau der Photovoltaik beschleunigt und für die vielen Interessierten Sicherheit bringt", so Andreas Müller. Ministerium und Branche wollen damit verhindern, dass sich die Situation der zuletzt abgelehnten Anträge beim nächsten Fördercall wiederholt.