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Warnschutzkleidung: Mehr Sicherheit auf Baustellen

Baustellen bergen viele versteckte Gefahren. Es sind Orte, an denen es turbulent zugehen kann. Umso wichtiger ist es, dass alle Anwesenden gut zu erkennen sind. Insbesondere in den Wintermonaten bieten die Tage nur wenig Tageslicht. Es wird früh dunkel und die Sicht ist getrübt. Moderne Sicherheitswesten, Warnhosen oder Signaljacken können hierbei Abhilfe schaffen.

Sicherheitswesten dienen einer einzigen Funktion, sie sollen den Träger für andere Menschen sichtbar machen. Eine wichtige Eigenschaft, speziell in der Dunkelheit oder in dunklen Tunnelsystemen. Auf Baustellen kann es hektisch zugehen, zudem muss auf viele Faktoren gleichzeitig geachtet werden. Das Tragen einer auffälligen Kleidung hilft dabei, alle Anwesenden gut zu erkennen. Sicherheitswesten erhöhen somit die Sicherheit und schützen vor schweren Unfällen.

In welchen Bereichen ist eine Sicherheitsweste sinnvoll?

Das Tragen einer Reflektionsweste kann in verschiedenen Lebenssituationen sinnvoll sein. Der abendliche Spaziergang mit dem Hund, das Arbeiten auf einer Baustelle, bei einer Autopanne oder im Rahmen eines Verkehrsunfalls. Unterschiedliche Betriebe setzen zudem das Tragen von spezieller Sicherheitskleidung voraus. Das gilt meist für Baustellen oder auf hochfrequentiertem Betriebsgelände. Doch ganz gleich, für welchen Bereich das Tragen einer Sicherheitsweste erforderlich ist, wichtig sind die essenziellen Reflektoren. Das Unternehmen Engelbert Strauss bietet Warnwesten für verschiedene Einsatzbereiche an. Aus der großen Auswahl können sowohl Warnwesten als auch weitere Sicherheitskleidungsstücke ausgewählt werden. Die hochwertig verarbeitete Arbeitsbekleidung erhöht die Sichtbarkeit und die Sicherheit des Trägers.

Welche Eigenschaften muss die Sicherheitsweste haben?

Reflektorwesten dienen der Sicherheit in jeder Hinsicht. Doch nicht jede Sicherheitsweste ist geeignet und weist eine Funktionskennzeichnung auf. Sicherheitsbekleidung muss unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Viele Menschen fragen sich zudem, welche Farbe muss die Warnschutzweste in Österreich haben?

  • Farbe: In Österreich muss die Sicherheitsweste entweder gelb, rot oder orangefarben sein. Andere Farben sind nicht zugelassen und können im schlimmsten Falle hohe Bußgelder nach sich ziehen. Das gilt jedoch nur für den Straßenverkehr. Auf Baustellen oder in Betrieben gibt es keine vorgeschriebene Farbe. Geld, rot oder orange sind jedoch leuchtende Farben, die eine gute Sichtbarkeit ermöglichen.
  • Funktionskennzeichnung: Es sind nur Sicherheitswesten zugelassen, die über das europäische Kontrollzeichen EN 471 verfügen. Des Weiteren müssen sie der EU-Norm EN ISO 20471 entsprechen. Letztere steht für spezielle Warnschutzkleidung. Ob die ausgewählte Sicherheitskleidung diese Eigenschaften besitzt, kann anhand des Aufnähers in der Innenseite festgestellt werden. Auf dem Aufnäher befinden sich sowohl das Kontrollzeichen als auch die EU-Norm.
  • Reflektoren: Neben der Farbe haben die vorhandenen Reflektoren einen großen Einfluss auf die Sichtbarkeit und Funktion der Sicherheitsweste. Die unterschiedlichen Reflektoren ermöglichen es erst, dass der Träger von anderen Menschen deutlich zu erkennen ist. Ohne ausreichende Reflektoren kann der Träger nur schlecht erkannt werden.

Gibt es eine Tragepflicht?

Eine allgemeine Warnwestenpflicht besteht zwar nicht, dennoch kann das Tragen sinnvoll sein. Im beruflichen Kontext dienen sie häufig zum Schutze der Mitarbeiter. Warnkleidung wird zudem auch bei Waldarbeiten getragen, damit alle Arbeiter deutlich zu erkennen sind und es zu keinen Unfällen kommen kann. Einige Arbeitgeber verpflichten jedoch ihre Mitarbeiter zum Tragen von Sicherheitskleidung. Das gilt sowohl für die Arbeitsbekleidung als auch für spezielle Sicherheitsschuhe.

Doch es stellt sich die Frage: „Unter welchen Umständen sind Warnwesten Pflicht?“ Sicherheitswesten unterliegen im Straßenverkehr der Tragepflicht. Das gilt aber nur für den Fahrer und nicht für weitere Fahrzeuginsassen. Für den Fahrer gilt die Tragepflicht im Rahmen eines Unfalles oder einer Autopanne. Es handelt sich hierbei um eine Verwendungsverpflichtung. Fahrzeugführer sind somit dazu verpflichtet, stets eine Sicherheitsweste mitzuführen und diese im Notfall auch zu tragen. Die Verwendungsverpflichtung gilt jedoch nur für Autofahrer. Motorradfahrer sind von ihr ausgenommen. Generell sollten jedoch immer genügend Sicherheitswesten mitgeführt werden. Im Falle eines Notfalles ist es besser, wenn alle Fahrzeuginsassen von anderen Verkehrsteilnehmern gut zu erkennen sind. Die Sicherheitswesten sollten dabei immer gut zu erreichen sein. Eine Möglichkeit wäre das Verstauen in einem praktischen Werkzeugkoffer.

Es gibt zudem spezielle Warnschutzkleidung für Kinder und Hunde. Solche Sicherheitswesten sind dann sinnvoll, wenn häufig Kinder oder Hunde im Auto mitfahren. Die normalen Reflektorwesten sind für die Kleinsten noch zu groß. Sicherheitsbekleidung kann zudem auf dem Schulweg oder dem Weg zum Kindergarten getragen werden. Besonders sinnvoll ist das in den dunklen Jahreszeiten. Viele Autofahrer haben darüber hinaus Schwierigkeiten mit den schlechten Sichtverhältnissen. Im Herbst und Winter wird es nicht nur früh dunkel, die Straßen sind meist auch nass. Durch die Spiegelung der Autoscheinwerfer oder Laternen kann das Autofahren für den ein oder anderen Fahrzeugführer anstrengend sein. Als Fußgänger oder Fahrradfahrer dient das Tragen einer Signaljacke oder Warnhose somit zum eigenen und zum Schutze anderer Menschen.

Fazit

Das Tragen einer Sicherheitsweste, Warnhose sowie Signaljacke schützt vor schweren Unfällen und erhöht die eigene Sicherheit. Gleichzeitig dienen sie der Funktionskennzeichnung auf Baustellen. Im Straßenverkehr gilt eine Verwendungsverpflichtung. Fahrzeugführer unterliegen bei einer Autopanne oder einem Verkehrsunfall der Tragepflicht. Um sich und seine Liebsten zu schützen, sollten stets genügend Sicherheitswesten mitgeführt werden. Sie müssen gelb oder orangefarben sein.